Brief an Kofi Annan Generalsekretär der Vereinten Nationen PDF Drucken E-Mail
Studienmaterial
Geschrieben von: Droleg   
Freitag, 27. November 1998 00:00

Pressestelle: Ty Trippet, The Lindesmith Center, New York, USA
Tel. 001-212-548-0604, Fax 001-212-548-4670

Schweizer schliessen sich Staatsmännern aus aller Welt an:

"DER KRIEG GEGEN DROGEN RICHTET MEHR SCHADEN AN ALS DER DROGENMISSBRAUCH SELBST"

Schreiben an den UN-Generalsekretär, das in der Donnerstagsausgabe von Le Temps, der NZZ und der Berner Zeitung erscheint

Zürich, 27.11.1998

Prominente Schweizer Politiker teilen die Ansicht Hunderter Staatsmänner aus aller Welt, dass der Kampf gegen Drogen mehr Schaden anrichtet als der Drogenmissbrauch selbst. Zahlreiche angesehene Bürger des Landes haben ein Schreiben an UN-Generalsekretär Kofi Annan unterzeichnet, das in der Donnerstagsausgabe von Le Temps, der NZZ und der Berner Zeitung als Anzeige abgedruckt werden wird. Das Schreiben wurde Kofi Annan ursprünglich während des UN-Drogengipfels im Juni 1998 übersandt.

Zu den neuen Mitunterzeichnern zählen: Herve Dessimoz, Nationalratsmitglied; Dr. Dominique Hausser, Nationalratsmitglied; Albert Rodrik; Nationalratsmitglied; Françoise Schenk-Gottret, Nationalratsmitglied; Michel Heiniger, Filmregisseur und Journalist, Schweizerisches Fernsehen - Genf; und Ursula Koch, Präsidentin der Sozialdemokratischen Partei; Dr. Paul Günter, Nationalratsmitglied; Emilie Lieberherr, Alt-Ständerätin; Dr. lic. ethn. Ruth-Gaby Vermot, Nationalratsmitglied und Mitglied Europaparlament; Kathrin Prelicz-Huber, Gemeinderätin; Prof. Dr. med. Reto Tscholl, Vorstandsmitglied DroLeg

"Die Veröffentlichung dieses Schreibens ist ein ausgezeichnetes Beispiel für die Bereitschaft der Schweizer Bürger, sich offen und ehrlich über neue Ansätze zur Verringerung des durch Drogen verursachten Schadens Gedanken zu machen", sagte Ethan Nadelmann, Leiter des Lindesmith Center. "Die Schweiz spielt weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung einer vernünftigen Drogenpolitik, die auf dem gesunden Menschenverstand beruht."

Das Lindesmith Center ist ein in New York ansässiges Forschungsinstitut, das sich mit der Drogenpolitik befasst, und ist ein Ableger des Open Society Institute. Das von dem Philanthropen George Soros gegründete Open Society Institute fördert die Entwicklung von offenen Gesellschaften in aller Welt. Dazu führt es Projekte durch, die sich mit Fragen der Bildung, der Medien, der gesetzlichen Reformen und der Menschenrechte beschäftigen. Gründer und Leiter des Zentrums ist Ethan Nadelmann, J.D., Ph.D., der neben seinem Buch Cops Across Borders: The Internationalization of U.S. Criminal Law Enforcement (Penn State Press, 1993) zahlreiche weitere Artikel zur Anti-Drogen-Politik verfasst hat, die in führenden wissenschaftlichen und populären Zeitschriften erschienen sind. Eine vollständige Liste der Personen, die das Schreiben an Kofi Annan unterzeichnet haben, kann auf der Website des Lindesmith Center unter http://www.lindesmith.org abgerufen werden.

 

 

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